Camping auf Mallorca
Mallorca ist sicher nicht das Mekka für den Campingurlaub in Europa. Wer auf der Insel die sonst in anderen Gebieten Europas üblichen Campingplätze sucht wird schnell enttäuscht. Es gibt sie eigentlich nicht. Dafür kann man aber fast überall wild campen, denn das ist beim Camping auf Mallorca erlaubt anders als etwa in Deutschland.

Schon die Anreise gestaltet sich als kleines Abenteuer
Wer nicht gerade mit dem Zelt im Rucksack auf die Insel fliegt, sondern das eigene Wohnmobil oder den Campinganhänger nutzt, der sollte einiges an Zeit für die Anfahrt einkalkulieren. Autofähren nach Mallorca gibt es vor allem vom spanischen Festland. Wenn man aus Deutschland über Frankreich angereist ist bietet sich die Fährverbindung von Barcelona aus an. Weitere Verbindungen gibt es von Denia und Valencia. Für die Überfahrt muss man mit 6 bis 8 Stunden rechnen.
Wer endlich mit seinem Wohnwagen im Hafen von Palma de Mallorca oder Alcudia sicher gelandet ist, der sollte sich in jedem Fall schon vorher erkundigt haben wo er denn überhaupt halbwegs problemlos und auch mit etwas Luxus campen kann.
Campingplätze auf Mallorca
Der wohl größte Campingplatz auf der Insel befindet sich in der Nähe des Klosters Lluc direkt bei einem großem Parkplatz. Ursprünglich konnte man auch an der Auffahrt zum Kloster seinen Camper abstellen. Der alte Platz war romantischer. Die Wohnmobile standen zwischen Steineichen und es gab auch Möglichkeiten für Feuerstellen. Der neue Platz verfügt über Tische, Toiletten und kalte Duschen, ansonsten muss man aber auch hier auf jegliche Infrastruktur verzichten. Die Lage des Platzes unterhalb des Gebirgsmassivs der Tramuntana ist ausgezeichnet als Startpunkt für Wanderungen geeignet.
Ein weiterer Campingplatz auf dem man auch Zelten darf befindet sich ganz in der Nähe an der Verbindungsstraße Lluc nach Pollenca. Auch hier muss man allerdings auf den üblichen Standard bei Campingplätzen verzichten es stehen Toiletten und Wasser zu Verfügung.
{mosgoogle}Zelten auf Mallorca
Das Zelten ist auf der Insel auf allen öffentlichen Ländereien zugelassen. Dabei muss aber ein Mindestabstand von 50 Metern vom Strand eingehalten. Die Mallorquiner nutzten diese Freizügigkeit vor allem in den Sommermonaten und an Wochenenden ausgiebig. Die Abstandsregelung wird von ihnen jedoch sehr großzügig ausgelegt. Einige Wehrmutstropfen bietet diese Regelung zudem. Die wilden Zeltplätze verfügen über keinerlei sanitäre Einrichtungen oder andere Infrastruktur. Man sollte von daher vorher an das richtige Equipment denken, an dieser Stelle gibt es die passende Camping Ausrüstung. Außerdem sind öffentliche Ländereien in Strandnähe kaum noch zu finden. Die meisten Gebiete sind Privatgrundstücke und entsprechend gekennzeichnet. Vielfach sogar mit Zäunen versehen. Die Mallorquiner verstehen da wenig Spaß wenn sie einen wilden Camper auf ihrem Grundstück antreffen. Es gibt aber weiter im Hinterland einige wenige kleine Campingplätze die von Privatleuten gegen Gebühr angeboten werden.
Nichts für den Luxuscampingurlaub
Camping auf Mallorca ist sicher nichts für den Luxuscamper. Der immer stärker werden Campingtourismus sorgt zudem für zunehmende Probleme auf der Insel. Der Grund dafür sind die fehlenden sanitären Einrichtungen und die Freizügigkeit der Inselverwaltung. Wohnmobile bleiben einfach über Nacht auf irgendeinem Parkplatz stehen und Zelte werden einfach an den Stränden aufgeschlagen. Der produzierte Müll bleibt dann halt liegen. Wer es trotzdem mit dem Campingurlaub auf der Insel probieren will, dem steht vermutlich ein wild romantisches Abenteuer bevor.
Hallo, ich eröffne am 01.03.2016 einen Campingplatz im Vorort von Porreres. Wir bieten vorerst 20 Wohnmobilstellplätze an sowie Stellplätze für Caravane und Plätze für Zelte. Würden uns freuen, wenn Sie dies auf Ihrer Homepage präsentieren könnten. Alle notwendigen Informationen finden Sie auf unserer Homepage: wumi-campingplatz.de.tl
Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Eggert